Donnerstag, 23. Mai 2013

Ebenso spannend wie schön: Die Stadt der träumenden Bücher, Walter Moers
































War ein bisschen ruhig in letzter Zeit. Das soll sich wieder ändern. :)


Klappentext

Bücher können alles - sogar töten!
Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können.

Erster Eindruck

Das Buchcover überzeugt schon auf den ersten Blick. Beim schnellen Durchblättern fällt schon einmal auf, dass das Buch mit vielen Illustrationen versähen ist, die, wie uns die erste Seite verrät, vom Autor selbst stammen.

Erste Sätze

"Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven - welchen ich auch gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch-Abteilung zu verkrümeln."

Meine Meinung zum Buch

"Die Stadt der Träumenden Bücher" war nicht mein erster Roman von Moers. Ich kannte bereits "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" und wusste also, was ungefähr auf mich zukommen würde.
Für alle, die noch nie in den Genuss kamen, will ich ins Detail gehen.
Moers schuf mit eben erwähntem Roman einen Kontinent namens "Zamonien", in dem einige seiner Geschichten spielen.
Dort wimmelt es von wunderbaren und eigenartigen Kreaturen, die - wie es scheint - mit so viel Liebe und einer ganzen Menge Fantasie geschaffen wurden.
Vom Protagonisten Hildegunst von Mythenmetz, der ein so genannter Lindwurm ist (im Grunde ein Nachfahre der Dinosaurier) über die Eydeeten, Schrecksen und Buchlinge bis hin zum von allen gefürchteten Schattenkönig, über dessen Abstammung ich lieber schweige, sonst würde ich das Beste verraten.
"Die Stadt der Träumenden Bücher" spielt in Buchhaim. Eine Stadt, in der sich alles nur um Bücher dreht. Klingt toll, oder?
Dort gibt es träumende Bücher, lebende Bücher, "Haarsträuberbücher" und sogar gefährliche Bücher.
Unter der Stadt liegt der abenteuerliche Teil: die Katakomben. Bestehend aus einem Labyrinth voller Bücher.
Nur mutige Bücherjäger trauen sich in die Katakomben, um nach wertvollen Büchern zu suchen.
Neben dem Erfindungsreichtum hat es mir auch nicht an Spannung gemangelt.
Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste handelt davon, wie Mythenmetz zu dem Manuskript kam und von seiner Suche nach dem Autoren, den er in Buchhaim zu finden hofft. Richtig los geht es dann im zweiten Teil des Buches.

Ein Fazit


"Die Stadt der Träumenden Bücher" ist ein wunderbares Buch mit vielen interessanten Charakteren, Schauplätzen und ebenso spannend wie schön.
Es hat mich fasziniert, gefesselt, begeistert und am Ende sogar zutiefst gerührt.


Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher, Piper 2006, 466 Seiten, 12,99€ (D), ISBN: 978-3-492-24688-0


















Mittwoch, 10. April 2013

Ich lese mit bei "Du oder der Rest der Welt" - März

Harry Potter und der Feuerkelch, J.K. Rowling

Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen. (Carlsen Klappentext)
Wie gesagt bin ich seit Dezember letzten Jahres Harry Potter-Fan. Ich bin ein Fan von "Besser spät als nie", wie man merkt. Viel zu sagen gibts dazu nicht. 



Edward - Auf den ersten Blick, Stephenie Meyer

 
Sein Gesicht war fast überiridsch schön, doch sein Blick war stechend und hasserfüllt.
Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward bringt sie stärker zum Frösteln als der kalte Wind. Doch was denkt und fühlt Edward, als er Bella zum ersten Mal sieht?
Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward - diesmal aus Edwards Perspektive. (Carlsen Klappentext)
Leider ist es nur sehr kurz, knapp 40 Seiten, aber trotzdem war es ganz interessant diesen Tag aus Edwards Sicht zu betrachten.
Ich mochte die Bis(s)-Bücher immer sehr und mag sie auch immer noch, auch wenn ich finde, dass das fünfte und dieses hier nicht unbedingt hätten sein müssen, aber sie sind eine schöne Ergänzung.


Kirschroter Sommer, Carina Bartsch

Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinandergebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben? (rowohlt Klappentext)
Kirschroter Sommer hat mich vollauf begeistert. Aber ich will hier gar nicht viel darüber sprechen. Auf jungesbuch.de habe ich eine vollständige Rezension geschrieben, die vielleicht aufschlussreicher ist als ein paar wenige Sätze an dieser Stelle.

Türkisgrüner Winter, Carina Bartsch


Geschichten muss man nicht nur lesen, man muss sie spüren. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht? Sehnsüchtig erwartet: Emely und Elyas are back! (rowohlt Klappentext)
Auch der zweite Band hat mich in seinen Bann gezogen. Ich hatte dieses Buch in nicht einmal 30 Stunden ausgelesen. Es ist zwar ganz anders als Kirschroter Sommer, jedoch muss das nicht unbedingt schlecht sein. Um ehrlich zu sein, warte ich sogar gespannt auf einen dritten Band.

Gegen das Sommerlicht, Melissa Marr


Sommerlicht auf ihrer Haut, der Duft von wilden Blumen: Wann immer der junge Mann in Ashs Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart bis in jede Faser ihres Körpers und ist verzaubert von seiner überirdischen Schönheit.
Wäre da nicht dieses wachsende Gefühl von Bedrohung – wer ist er, und warum folgt er ihr, wohin auch immer sie geht?
 Ashs alter Freund Seth wird ihr wichtigster Vertrauter, sein ausrangierter Eisenbahnwaggon ihre Zuflucht. Und er ist der einzige Mensch, vor dem sie ihr Geheimnis lüftet: Von klein auf kann sie Elfen sehen, menschengroß, unheimlich, manchmal zudringlich, - und von klein auf ist sie daran gewöhnt, diese Gabe geheim zu halten. Gemeinsam entdecken Seth und sie eine Welt voller seltsamer Regeln und Gefahren: Ash ist von ihrem Verfolger, dem schönen Elfenkönig Keenan, auserwählt und wird sich einer Prüfung unterziehen müssen. Sie beginnt, um eine Zukunft mit Seth zu kämpfen – denn auch ihre Gefühle für ihn haben sich verändert ... (Carlsen Klappentext)

Bereits gelesen hat mich "Gegen das Sommerlicht" zum zweiten Mal begeistert und ich bin zu dem Entschluss gekommen, nach und nach die komplette Reihe zu lesen.
Ashs Geschichte ist ebenso schön wie spannend, ein wenig traurig und alles in allem einfach faszinierend! Also: Geht, kauft und lest!



Kleiner Tipp am Ende: Schaut mal bei jungesbuch.de vorbei. Ich darf mich zusammen mit vier anderen Jugendlichen zum Neuzugang zählen. Dort findet ihr viele Rezensionen zu Kinder- und Jugendbüchern. 



Monatsrückblick: März



























Ja eben dachte ich mir, ich müsste mal wieder was von mir hören lassen - aber was?
Da ist mir mit Schrecken eingefallen, dass ich ja über meinen Urlaub mein "Pflichtprogramm"
 ja völlig vergessen habe.
Also hole ich das jetzt geschwind nach! Mit zehn Tagen Verspätung, aber besser spät als nie. 

Gemacht: Einiges. Auf zwei Geburtstagsfeiern war ich. Markt mit Kevin. Dreimal leckeres

Frühstück in meinem Lieblingscafé. Ein Batman-Abend. TG-Treffen. Jede Menge Yogastunden. Shopping in Frankfurt. Und letztendlich, der Urlaub in der Türkei.

Gelesen: Harry Potter und der Feuerkelch, J.K. Rowling; Edward - Auf den ersten Blick, Stephenie Meyer; Kirschroter Sommer, Carina Bartsch; Türkisgrüner Winter, Carina Bartsch; Gegen das Sommerlicht

Gehört: Bosse, Paramore, Panic! at the Disco, Philipp Poisel

Gesehen: 5 Folgen Vampire Diaries Staffel 4, 2 Folgen Grimm, Die schöne und das Biest, Anastasie und Pocahontas (hatte Lust auf Disney-Filme), Vielleicht lieber morgen,  Batman Begins und Batman The Dark Knight (mal wieder), ansonsten nichts Erwähnenswertes

Gekauft: zwei Kleider, zwei Shorts, zwei Jacken, ein Sweatshirt, Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers, Kirschroter Sommer & Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch

Geschrieben: Tagebuch, Buchrezensionen, aber außer einem Text nichts Kreatives

Geplant: Veganer zu werden?

Gefreut: Über das schöne Wetter in der Türkei

Dienstag, 19. März 2013

Bestens geeignet für Sonntage im Garten: Mein Leben als Pingun, Katarina Mazetti


Mein Leben als Pinguin, Katarina Mazetti
erschienen am 15.07.11 im Ullstein-Verlag
304 Seiten, 8,99€ [D]

Bild und Inhalt via Ullstein-Verlag


Inhalt:
Wilma, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, und Tomas, gutaussehender, aber eher trauriger Journalist, reisen an Bord der MS Orlowskij in die Antarktis. Zwischen Albatrossen, orangefarbenen Schwimmwesten und dem Kapitänsdinner erfüllt sich für Wilma endlich ein großer Traum, nachdem so viele nicht in Erfüllung gingen. Denn Touristen im ewigen Eis sind wie Pinguine - sie finden zueinander.


Aufbau:
Das Buch ist sehr interessant aufgebaut. Es gibt einmal die Hauptgeschichte, die aus der Sicht von den drei Protagonisten geschildert wird: Wilma, Tomas und Alba.
Daneben gibt es noch Kapitel aus der Sicht von anderen Passagieren. Die Autorin verweist in einem Vorwort darauf, dass man diese theoretisch einfach auslassen könnte, wenn man das wöllte, aber ich muss sagen, dass ich es im Nachhinein ziemlich traurig gefunden hätte, da diese Kapitel auch ziemlich amüsant waren.
Die Kapitel an sich sind auch sehr speziell meiner Meinung nach. Man hat das Gefühl, die Charaktere sprechen den Leser direkt an. An ein paar Stellen ist das sogar der Fall.


Charaktere:
Wilma ist Lehrerin an einer christlichen Schule und wohnt in einem kleinen Dorf in Schweden. Als unerschütterliche Optimistin hat sie es nicht leicht mit Tomas.
Tomas ist Journalist und ist die meiste Zeit auf Reisen. Er schwankt zwischen Liebe und Hass seiner Exfrau gegenüber, die mit dem Nachbarn samt ihren Kindern in die USA gezogen ist. Depressiv wie er ist, ist er die Reise eigentlich angetreten um sein Leben zu beenden.
Alba ist eine ältere Frau, deren Körper und Seele von ihrem Alter nichts wissen wollen. Sie hat schon die ganze Welt gesehen, überall gearbeitet und hat auf jedem Kontinent Bekanntschaften: unter anderem Meryl Streep. Jedoch würde sie nie mit ihren Erlebnissen prahlen. Sie macht sich einen Spaß daraus, die Passagiere mit den Tieren zu vergleichen, die sie auf ihren Ausflügen an Land sehen.

Mit den Charakteren bin ich sehr schnell warm geworden. Besonders Wilma, Tomas und Alba sind sympathisch. Auch wenn Tomas die meiste Zeit missgelaunt ist, habe ich ihn doch recht schnell ins Herz geschlossen.
Andere Charaktere sind weniger liebenswürdig, jedoch sind alle sehr unterschiedlich und für das Buch unentbehrlich.


Spannung:
Das Buch plätschert angenehm vor sich hin. Es wird nicht langweilig, jedoch hat sich bei mir auch keine große Spannung aufgebaut. Die war auch gar nicht nötig.
Im Laufe des Romans kamen immer mehr Fragen auf, deren Antworten dem Leser teilweise bis zum Schluss verborgen blieben.
Zum Beispiel, was es mit Wilma eigentlich auf sich hat. Hin und wieder bekommt der Leser einen Happen hingeworfen, jedoch wurde ich persönlich daraus nicht schlau.

Fazit:
„Mein Leben als Pinguin“ ist meiner Meinung lesenswert, da es alles mitbringt, das ein gutes Buch benötigt: sympathische Charaktere, eine interessante Handlung und einen angenehmen Schreibstil.
Es ist zwar nicht so spannend wie ein Thriller, aber für einen Sonntag im Garten bestens geeignet.

Follower

Hinweis:

Anfragen auf gegenseitiges Verfolgen werden ignoriert.