Dienstag, 4. Oktober 2011

Sturmhöhe - Emily Bronte.



Klappentext: >>Die Rücksichtslosesten Leidenschaften.<< Süddeutsche Zeitung
Schon als Kind waren sie unzertrennlich:   Catherine von der Sturmhöhe und ihr Stiefbruder Heathcliff. Doch als Catherine einen anderen heiratet, verfolgt Heathcliff sie und ihre Familie mit seinem Hass bis in den Tod. Ein Roman um leidenschaftliche Liebe und alles zerstörende Rache.
>>Mann kann dieses Buch schrecklich finden, furchtbar, irrlichternd und pedantisch destruktiv, erbarmungslos. Aber vergessen kann man es nicht. << Die Zeit
Inhalt: Der alte Mr. Earnshaw hat aus den Elensquartieren von Liverpool einen kleinen Jungen auf seinen sturmumtosten Hof in Yorkshire mitgebracht. Seine Tochter Catherine empfindet für den schroffen und aufbrausenden Heathcilff, wie man ihn nennt, von Anfang an große Sympathie und Zuneigung, denn auch sie ist von schwierigem, leidenschaftlichem Temperament. Ihr Bruder Hindley begegnet dem Jungen mit eifersüchtigem Hass. Als Catherine im heiratsfähigen Alter jedoch einen anderen ihm vorzieht, verfolgt Heathcliff sie und alle, die ihr lieb und teuer sind, mit erbitterter und alles zerstörender Rache.
Autorin:Emily Brontë war nur ein kurzes Leben beschieden. 1818 in Thornton geboren, verstarb die zweite der berühmten Bronte-Sisters 1848 an Tuberkulose. Neben bedeutenden Gedichten hat sie den Roman 'Sturmhöhe' hinterlassen - ihr Meisterwerk.
Bewertung: Schwere Lektüre war es auf jeden Fall. Auf der Zunge und im Magen. Und was „Die Zeit“ da geschrieben hat, trifft absolut zu. Man kann dieses Buch hassen oder lieben, ein Dazwischen gibt es nicht.
Ich persönlich gehöre zu letzterem. Und ich denke jeder, der nur halb so viel Begeisterung für Romane aus dem 18./19. Jahrhundert aufbringt wie ich, wird das auch.
Die Liebesgeschichte zwischen Catherine und Heathcliff ist herzzerreißend. Und auch, wenn Catherine teilweise ein Biest ist – nicht nur Heathcliff gegenüber – schließt man doch alle Charaktere schnell ins Herz.
Was mich ein bisschen genervt hat, war dieser Dialekt, in dem Josef – ein Dienstbote – immer redet. Ich musste stellenweise wirklich überlegen, was das jetzt genau zu bedeuten hat.
Kleines Beispiel, damit ihr wisst, was gemeint ist:
>>Wie kennt ‘r doch nur so faul da rumstehen, wo die annern all fort sin! Aber ‘n Tunichgut seid ‘r – un rede nutzt nit, bessern tut ‘r Eich nit, aber zum Satan geht ‘r, grad wie Eire Mutter z’vor.<< S. 20
Da wird man doch verrückt, oder?
Fazit: Wenn einen das Thema nicht hundertprozentig interessiert, würde ich davon abraten, allen anderen wünsche ich ein schönes Lesen. (;

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