Sonntag, 22. April 2012

Der Sommer kann kommen.



Und vorbei ist das Wochenende. Wie gewonnen so zerronnen. Viel gemacht hab ich nicht, hatte keine große Lust. Also hab ich eigentlich das ganze Wochenende gelesen. :D


Und da der April sich nun langsam dem Ende neigt, es hoffentlich bald warm wird und im Mai die Schwimmbäder aufmachen, habe ich mich heute mal im Internet nach Bikinis umgesehen. 
Bei bonprix und h&m wurde ich letztendlich fündig. In den Einkauskorb wanderten dann schließlich dieser hier in petrol und der hier.
Ursprünglich wollte ich auch einen schwarzen Bikini kaufen, da ich im Moment nur noch einen rosafarbenen mit Blümchen besitze, aber erstens liebe ich petrol und zweitens fand ich das Muster bei dem anderen irgendwie interessant. Und da ich in letzter Zeit viel shoppen war, wollte ich den Geldbeutel meines Vaters nicht überstrapazieren. Die Schwimmbadsaison und vorallem Italien kann kommen, würde ich sagen. :)



Liebe Grüße, Noelle ♥

Irgendwie.




Der Mann starrte mit leerem Blick auf die Tischplatte vor ihm. Seine Finger klammerten sich an die Tasse, als ginge es um sein Leben. Er biss sich in seine Wangen, um sich zusammen zu reißen. Langsam schmeckte er das Blut, doch er schluckt es einfach runter und tat so, als wäre nichts.
Seine Gedanken waren düster, seine Augen gerötet und leicht geschwollen. Es war das Bild eines gebrochenen Mannes, der nicht wusste, wie er den nächsten Tag überstehen sollte.
Er spürte den Schmerz in seiner Brust. Er war dezent aber allgegenwärtig, nicht zu leugnen, nicht zu ignorieren. Sein ständiger Begleiter seit vielen Tagen. Langsam wusste er gar nicht mehr, wie sein Leben vor diesem furchtbaren Tag gewesen war. Wie er sich gefühlt hatte, wie es gerochen hatte, wie die Welt ohne den grauen schlammigen Schleier aussah, mit der sie nun überzogen war.
Er schlief nicht mehr richtig. Und wenn er es tat, hatte er Albträume. Oft saß er am Küchentisch, so wie in diesem Moment, und versank in seiner Verzweiflung und in seiner Ratlosigkeit. Oft weinte er stumm.
Das Haus war so ohrenbetäubend still, und doch erzählte ihm jedes einzelne Möbelstück seine Geschichten. Jedes Mal, wenn er sich umsah, wurde der Schmerz in seiner Brust schlimmer, sein Leiden wurde qualvoller und die Verzweiflung stieg zunehmend an.
Oft schaltete er einfach das Licht nicht an, wenn er nach Hause kam. Wandelte im Dunklen durch die Räume. Er wusste genau, wo die Glasvitrine stand, wo der Tisch und die Stühle, er kannte den Weg, den er gehen musste.
Doch heute war das Licht an, er sah alles ganz genau, auch wenn es so schien, als würde er mit seinen verweinten Augen durch die Dinge hindurch sehen. Er hob den Blick und sah sich in ihrer gemeinsamen Küche um. Sah sie genau vor sich, wie sie dort stand mit ihrer geblümten Schürze, das sonnengelbe Haar zu einem Dutt gebunden, mit dem Messer in der Hand, weil sie gerade die Tomaten für den Salat schnitt. Er sah ihr Lächeln, hörte ihr Lachen, ihre Stimme, konnte ihr Parfum riechen und wusste, wie sie schmeckte, wenn er sie küsste. Sein Blick fiel auf ein gerahmtes Bild von ihnen. Sie hatten es im Urlaub gemacht, an der Nordsee. Im Hintergrund das Meer. Sie lachten, waren glücklich, waren verliebt.
Nun fragte er sich oft, was passiert war, zwischen damals und jetzt. Was war schief gelaufen? Was hatte er getan? Was nicht? Wie hatte er die Zeichen übersehen können? Er war so blind gewesen.
Nun, da sie weg war, wusste er nicht, was er tun sollte. Er hatte sie geliebt, liebte sie immer noch, hatte sie vergöttert. Sie war die Luft, die er atmete, nun schnürte es ihm die Kehle zu – sie hatte ihn verlassen.
Aus dem Wohnzimmer hörte er leise den Fernseher. Spongebob Schwammkopf. Im Zimmer nebenan saß seine kleine Tochter, schaute ihre Lieblingssendung und aß Gummibärchen.
Er konnte ihre fragenden Blicke nicht ertragen, wollte nicht hinsehen. Ihre Augen fragten ihn jeden Tag aufs Neue, wann Mami wieder kommen würde. Wo sie war, warum sie ihr keine Geschichte vorlas. Und er wusste, irgendwann musste er ihr erklären, dass Mami vermutlich nie wieder kam, dass sie sie verlassen hatte.
Und wie er vieles nicht wusste, wusste er auch nicht, wie er ihr das sagen sollte.
Sie war erst fünf, sie sollte diese Erfahrung nicht machen, niemals. Und wieder fragte er sich, wie er all das schaffen sollte. Er stand auf, ging zur Tür und öffnete sie einen Spalt breit.
Emma saß in ihrem rosafarbenen Kleid und ihren blonden Haaren auf dem Sofa und starrte in den Fernseher. Als sie ihn bemerkte, sah sie ihn an und lachte.
Und wie jedes Mal, wenn sie das tat, gab er sich selbst die Antwort auf alle seine Fragen: Irgendwie.  

Freitag, 20. April 2012



Words were never so useful, so I was screaming out a language that I never knew existed before.

Wusstet ihr, dass Florence + the Machine im Dezember nach Frankfurt kommen?
Ratet mal, wer da hin geht... 

Donnerstag, 19. April 2012

Schock lass nach...


...ich wollte eben meinen Praktikumsbericht ausdrucken - ich selbst hab keinen Drucker in meinem Zimmer, das eine Mal im Jahr, wenn ich irgendwas ausdrucken muss, benutze ich einfach den von meinem Vater - und ich entdecke...der Computer meines Vaters ist weg.
Ich nehme also den Drucker, schleppe ihn in mein Zimmer, schließe ihn an, installiere den Mist und dann kommt irgendeine Fehlermeldung, woraufhin ich angefangen habe, meinen Computer zu beschimpfen. Ich gehe also rüber, nehme den zweiten Drucker, gleiches Spiel, endet wieder in Gefluche.
Ich bin also schon vollkommen verzweifelt, weil morgen der letzte Abgabetermin ist und der Bericht als Arbeit zählt.
Schreibe sämtliche Menschen aus meinem 1000-Seelen-Dorf an und frage, ob die mir helfen können, bis mir einfällt, dass meine Schwester doch heute kommt. 
Das hätte mir ruhig etwas früher in den Sinn kommen können, aber was solls, ich habe sie angerufen, ihr den Bericht als E-Mail geschickt und et voilá, ich hoffe, das klappt noch. :)

Ansonsten hat mich der Schulstress schon wieder in seinen Fängen. Noch zehn Wochen, dann bye bye doofes, launisches Deutschland und hallo warmes, schönes Italien. :)


Liebe Grüße, Noelle ♥

Sonntag, 15. April 2012

Meine schönsten Erinnerungn haben mit dir zu tun.



Wären alle Menschen, die ich kenne, ein Möbelstück in einem Haus namens "Leben", dann wärst du vermutlich das älteste und kostbarste von allen. Du wärst die handgefertigte und mit aufwendigen Schnitzereien versähte Kommode, die auf dem Dachboden verstaubt und würde man sie verkaufen, dann weit unter ihrem Wert, weil niemand sie zu schätzen weiß und kein Mensch weiß, wie viel sie wirklich wert ist. Niemad - außer mir.
So weit ich mich erinnern kann, warst du immer da. Meine schönsten Erinnerungn haben mit dir zu tun.
Wie wir als Kinder verstecken gespielt haben und du mich jedes Mal gefunden hast, wie wir Sandburgen am Strand gebaut haben, du mich verteidigt hast, als die anderen Jungs mich ärgerten, wie du mit Schokolade und Tee vor meiner Tür standest, als ich meinen ersten Liebeskummer hatte, die Scheidung meiner Eltern - du warst für mich da, mein Abschluss an der Uni, wir haben zusammen gefeiert, weißt du noch?

Hast du dich je gefragt, wie all diese Erinnungen ausgesucht werden? Wie wird entschieden, welche Momente abgespeichert und wieder aufgerufen werden können und welche für uns unzugänglich sind? Und aus welchem Grund? 


Ich hätte viele Gründe, dich zu lieben. Aber manche Menschen liebt man ohne Grund. 

Samstag, 14. April 2012

Ich bin im Video. :D

Pallim pallim. :) 


Ich wurde gebten, mal wieder so ein Video zu drehen wie zu Weihnachten. 
Das habe ich jetzt gemacht und et voilá...

Und bitte seid nett zu mir, ich wusste nicht so recht, was ich sagen soll, war ein bisschen nervös und davor hab ich das schon dreimal versucht, also... :D



 

Komisches Standbild. :D

Montag, 2. April 2012

I love it.




Fell in love with this song. 

Ich finde es fast besser als das Original, weiß auch nicht. Wollte euch das nur mal zeigen, bin auch schon wieder weg. Schönen Tag wünsch ich euch noch. :) 

Noelle ♥

Sonntag, 1. April 2012

Sag bitte nichts.



Du klopfst an meine Tür, siehst zerknirscht aus, hast dir wohl auch die Nacht um die Ohren geschlagen. Fragst, ob ich mit frühstücken möchte. „Bitte, lass mich nicht allein“, kommt es aus deinem Mund. Und dich so zu sehen, erschwert mir das eigene Herz.

Es fällt mir schwer, zu glauben, was hier gerade passiert. Die Kluft, die zwischen zwei Menschen entsteht, wächst viel zu schnell, als dass man versuchen könnte, irgendetwas zu retten. Und dann sitzen wir da, suchen einen Punkt am Horizont, an dem wir uns festhalten können und wissen nicht, was nun passiert. Wissen nicht, wie es weiter gehen soll.

Reiß alle Wände ein, ich brauche Licht. Schneid alle Seile durch, ich brauche Platz.
Sag bitte nichts, ich muss nachdenken.

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