Sonntag, 17. März 2013

Gastbeitrag Nimue: Warum Bloggen?


Gastbeitrag Nummer 3. Nimue erzählt heute übers Bloggen an sich: wie sie dazu kam und wie sie darüber denkt.



Warum bloggst du?
Eine Frage die jeder von uns früher oder später gestellt bekommt.

Aber warum bloggst du nicht?

Mein Name ist Nimue.
Ich habe mir bezüglich des Bloggens in letzter Zeit viele Gedanken gemacht. Gedanken, die ich jetzt gerne mit euch teilen möchte und die ihr vielleicht fortsetzten, ergänzen oder verbessern möchtet.

Ich weiß ja nicht wie es euch ergangen ist, aber ich habe mir immer gedacht: wenn ich einen Blog mache, dann will ich auch etwas erreichen. Ich möchte etwas, oder jemanden damit bewegen. Leute inspirieren, für sie da sein und ihnen so weit es geht helfen.
Und auch wenn es vielleicht albern klingt, ich wollte irgendwann einmal auch für jemanden ein Vorbild sein und dass man sich an mich erinnert.
Das ist es, was ich denke, dass es irgendwie jeder von uns will: gebraucht werden.
Ich wollte etwas bewirken.

Aber was sollte ich machen?! Über was sollte ich schreiben? Würde es jemals jemand lesen? Und wie würden die Leute darauf reagieren?
Unglücklicherweise fehlt es mir bis heute an herausragendem Stil, dem Talent und der Geduld für wunderbare und bewegende Fotografien, oder dem Einfallsreichtum für gute und tiefgründige Texte, die die Leute ansprechen und zum Denken anregen.
Und da mir das Interesse an Beauty-Artikeln fehlt und ich schlecht im Review schreiben bin, gingen mir blöderweise bald einmal die Themengebiete aus.
Alles war bereits in großen Mengen vorhanden, in Formaten, an die ich nie im Leben anschließen hätte können. Und da die neuen, bahnbrechenden und einfallsreichen Ideen ausblieben, war ich unsicher.
Also tat ich nichts.

Doch vor zwei Monaten stieß ich auf ein Bild, auf dem stand:

If you´re not going to speak up, how is the world supposed to know you exist?


Darüber habe ich lange nachgedacht. Und es stimmt. Wenn ich ewig Angst davor habe, mich zu rühren und etwas zu tun, wie möchte ich dann jemand anderen dazu inspirieren?
Also habe ich es gewagt.
Vor circa 2 Wochen habe ich es dann gemacht; ich habe meinen eigenen Blog eröffnet.

Ich habe jetzt eingesehen, dass es nichts bringt, rumzusitzen und zu jammern, dass ich etwas bewegen möchte – aber schlussendlich nie etwas mache.
Mit alleine in meinem Zimmer sitzen und ewig Posts, Artikel und Blogs über die Leben anderer zu lesen, bringt mich nicht weiter.
Ich kann auch nicht erwarten, dass die Welt mich mit offenen Armen empfängt und alle Leute von mir begeistert sein werden und herbeigeströmt kommen.
Denn das passiert einfach nicht. 

Im Grunde denke ich, dass viel mehr Leute etwas zu sagen haben, aber nicht den Mut aufbringen, es  irgendwann auch zu tun.
Und das ist schade, denn ich bin wirklich davon überzeugt, dass es jeder tun sollte.
Wenn es mehr Leute gibt, denen es so geht, wie mir am Anfang, dann bitte: Fangt an!
Lebt eure Träume, riskiert es einfach.
Auch wenn das so leicht gesagt ist, ganz ehrlich – was soll passieren? Keiner wird euch weh tun und solange ihr keinem anderen etwas tut, werden euch die Leute so aufnehmen wie ihr seid.
Das ist es, was ich sagen möchte.

Jetzt liegt es an euch.
Sagt was euch am Herzen liegt; fangt einfach an.

Wann du das jetzt alles gelesen hast, dann vielen Dank! Das bedeutet mir wirklich sehr viel.

Zum Schluss möchte ich mich noch herzlich bei dir, Noelle, bedanken. DANKE!

N.

1 Kommentar:

„Besser kritisiert als ignoriert. Ich kann wunderbar leben mit schlechter Kritik.“ - Frank Farian

Und selbst, wenn du nur plaudern willst, lass mir ein paar Worte da. (:

Follower

Hinweis:

Anfragen auf gegenseitiges Verfolgen werden ignoriert.